Jul
5
2012
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So surfen Sie mit dem Tablet-PC und Notebook mobil

Inzwischen ist das Internet seit einigen Jahren mobil. Dies bedeutet, die Menschen können nicht nur mit ihrem Mobiltelefon (Smartphone), sondern auch mit ihrem Laptop bzw. Notebook und Tablet-PC unterwegs online gehen. Dafür stehen bestimmte Möglichkeiten offen, die jedoch Vor- und Nachteile haben.

Ein Tablet-PC sieht optisch wie ein überdimensioniertes Smartphone aus: Tatsächlich ist auch seine Funktionsweise dem der “klugen Mobiltelefone” nicht unähnlich. Dies bedeutet, das Tablet kann genau wie das Smartphone mithilfe des Mobilfunknetzes im Internet surfen. Sprachlich unterscheidet man dabei zwischen UMTS, das als Mobilfunkstandard der dritten Generation bekannt ist, sowie LTE, dem Mobilfunkstandard der vierten Generation.

Um diese nutzen zu können, braucht auch das Tablet eine SIM-Karte, die vom Netzbetreiber bereitgestellt wird. Der SIM-Kartenleser befindet sich meist an der Ober- oder der Unterseite des Geräts und ist entsprechend gekennzeichnet. Grundsätzlich gilt, dass LTE wesentlich schneller arbeitet und diesbezüglich sogar mit VDSL konkurrieren kann, jedoch längst noch nicht überall in Deutschland verfügbar und deutlich teurer als UMTS ist. Dieses hat hat eine Netzabdeckung von etwa 90 Prozent und erreicht über technische Erweiterungen wie HSPA+ oder HSDPA Geschwindigkeiten, die mit dem gewöhnlichen DSL zu vergleichen sind.

 

Der Nachteil an beiden Mobilfunkstandards ist die sogenannte Datenvolumengrenze: Nur bis zu diesem Wert, der sich je nach Tarif unterscheidet, kann man die volle Geschwindigkeit nutzen. Verbraucht man durch das Surfen und Downloads ein größeres Datenvolumen, sinkt der Surfspeed bis zum Folgemonat ab.

Ein Tablet verfügt allerdings stets über die Möglichkeit, über WLAN ins Internet zu gehen. Da an immer mehr öffentlichen Plätzen ein entsprechendes Netz zur Verfügung gestellt wird, vertrauen die Nutzer gerne auf dieses, weil es ihr Datenvolumen schont. Zumeist ist außerdem die Geschwindigkeit höher als UMTS, sodass die User auch schneller surfen können. Der Nachteil an dieser Varianten ist die mangelnde Sicherheit: Ein öffentliches WLAN kann leicht abgehört werden, zudem kann der Betreiber jederzeit nachvollziehen, welche Seiten angesteuert wurden.

Mit dem Laptop bzw. Notebook mobil online gehen
Grundsätzlich stehen die beiden Varianten, mit denen sich ein Tablet mobil ins Netz einwählen kann, auch dem Laptop offen. Die WLAN-Variante funktioniert dabei identisch und birgt entsprechend auch die gleichen Risiken. Komplizierter ist es, wenn UMTS oder LTE genutzt werden sollen, um mit dem Laptop online zu gehen.

Für UMTS braucht man dafür in aller Regel einen mobilen Surfstick, denn der Computer selbst verfügt weder über UMTS-Antennen, noch SIM-Kartenlesegerät. Der Stick stellt diese Hardware bereit. Seine Bedienung ist in der Regel spielend einfach: Über einen USB-Anschluss wird er an das Notebook angeschlossen. Anschließend installiert sich automatisch die Software und der Stick bietet an, sich einzuwählen. Dazu muss der PIN eingegeben werden, dem man in dem Brief findet, der einen zusammen mit dem Surfstick erreicht hat. Dieser hat in aller Regel ebenfalls eine Datenvolumengrenze. Um einen Anbieter mit einerpassenden Datenvolumengrenze zu finden, lohnt sich ein Umts Sticks Vergleich im Netz.

Viele Menschen nutzen einen Stick, obwohl sie dies nicht müssten, denn ihr Smartphone verfügt über eine Hotspot-Funktion. Aktiviert man diese, wird das Handy zum Surfstick. Der Laptop erkennt dieses über seine WLAN-Antennen und kann sich genauso ins Netz einwählen, wie er bei einem normalen drahtlosen Netzwerk tun würde. Das für diesen Schritt notwendige Passwort kann im Handymenü bei der Hotspot-Funktion ausgelesen werden. Für LTE bestehen diese Varianten im Prinzip auch, doch wenn der Mobilfunkstandard als DSL-Ersatz verwendet wird, kommt meist ein Router zum Einsatz, der ebenfalls als überdimensionaler Hotspot funktioniert. Dies bedeutet, die Einwahl erfolgt auch in diesem Fall mittels WLAN. In den beiden zuletzt geschilderten Fällen gibt es ebenfalls eine Datenvolumengrenze und zwar die des Hotspots. Grenzenlos sollte man seinen Laptop mit dem Smartphone deshalb nicht online bringen.

Kategorie: Tablets

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Betreiber von diverseren Internetprojekten und hauptberuflich Steuerfachangestellter.

4 Comments + Add Comment

  • Well, mobile connection has been a real convenience. In fact, that capability is something to consider when looking at laptop prices in malaysia. . I do agree though that buyers have to beware of the risks involved.

  • That’s really thinking of the hihgest order

  • Wow, das wusst ich noch gar nicht, arbeite unterwegs auch mit Stick.

  • Über das Smartphone kann ebenso online gegangen werden. Das Smartphone dient dann dem iPad sozusagen als Wlan Spot.

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