Dez
5
2011
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Das kostengünstige Tablet: Kindle Fire

Amazons eigener Tablet Ableger, das Kindle Fire, kommt nun für gerade einmal 199 US Dollar in den amerikanischen Handel und bringt damit reichlich Aufruhr in einen Markt, der bisher fast ausschließlich vom Branchenführer und seinen Ablegern bestimmt wurde. Amazons Zielgruppe für das Kindle Fire sind dabei die Anwender, die sich gerne einen Tablet PC anschaffen würden, denen die teuren Modelle wie zum Beispiel das iPad 2 für rund 500 Euro jedoch zu teuer sind. Dank der preiswerten Alternative von lediglich 199 US Dollar, sollen nun auch Anwender mit kleinerer Geldbörse in den Genuss eines Tablet PCs kommen.

Amazon hat dabei schon von Werk an einige Vorteile gegenüber den kleineren Konkurrenten aus der Mobilfunkbranche. So können Medieninhalte beispielsweise direkt über das Tablet eingekauft und anschließend verarbeitet beziehungsweise genutzt werden. Das ermöglicht nicht nur einfaches herunterladen, sondern auch eine vertraute Bezahlweise bei einem etablierten Großhändler. Ähnlich wie beim E-Book Reader, dem Kindle, müssen Kunden hierbei für den niedrigen Preis jedoch auch einige Hardwareeinsparungen in Kauf nehmen, so dass der Kindle Fire technisch gesehen nicht mit dem iPad 2 Schritt halten kann und eine rechenintensive, gebrauchte Software zur Datenverarbeitung[/URL] vielleicht eher nicht ganz flüssig auf dem Tablet PC aus dem Hause Amazon läuft. Es ist ganz klar auf den Entertainment-Bereich ausgelegt – als mobiles leichtes Mediencenter.

Die größten Abstriche muss das Kindle Fire dabei bei seinen Extras hinnehmen. Denn um den niedrigen Preis auch halten zu können, wurde seitens Amazons sowohl auf GPS, eine Möglichkeit auf den Android Market zuzugreifen, eine Kamera, Bluetooth und 3G verzichtet. Somit eignet sich der Kindle Fire wesentlich besser als mobiles Endgerät für zu Hause, als beispielsweise für unterwegs, so man auf konsequent vorhandenes und schnelles Internet angewiesen ist. Klares Pro Argument ist dabei die hervorragende Verarbeitung, so dass zumindest an Außenhülle und Display sich der niedrige Preis nicht niederschlägt. Sowohl der Touchscreen, als auch die Menüführung, funktionieren dabei makellos und ermöglichen mit dem Kindle auch längeres Arbeiten.

Während das Betriebssystem des Kindle Fire im Allgemeinen als sehr gut empfunden wird, stört doch ein wenig die Eingrenzung beziehungsweise der Verzicht auf den Android Market. Damit entgehen Verbrauchern nicht nur witzige, einfallsreiche und höchst nützliche Apps, sondern auch die Möglichkeit einen alternativen Browser zu nutzen. Denn der Silk Browser von Amazon wirft bei Schützern der Privatsphäre einige Bedenken auf, da ein Teil der Daten, die beim Surfen entstehen, auf externen Amazon Servern ausgelagert werden, um das Surfen zu beschleunigen. Alles in Allem ist der Kindle Fire eine kostengünstige Variante der Tablets, die sich jedoch nicht versucht mit dem iPad 2 selber zu messen, da sowohl technisch, als auch seitens der Funktionen, doch klare Abstriche für den Preis in Kauf genommen werden müssen.

Kategorie: Tablets

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Betreiber von diverseren Internetprojekten und hauptberuflich Steuerfachangestellter.

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2 Comments + Add Comment

  • Allerdings fehlen dem Kindle Fire Features, die dem http://www.netzsieger.de/elektro/tablet-pc/amazon… Kindle Fire HD angehören. Wodurch sich der etwas teurere Bruder eher lohnt, da man das Fire eigentlich nur als eBook reader nutzen kann. Das wiederum rechtfertigt den angebotenen Preis keineswegs.

  • Amazon has it before from cultivate to any opportunitys too smaller rivals from the changeable commerce. So media meaning can be, for sample, bought immediately from the pad further next processed or worn.

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