Nov
28
2011
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Amazon plant offenbar weitere Versionen des Kindle Fire

Seit Mitte November ist der Tablet-PC Kindle Fire aus dem Hause Amazon auf dem amerikanischen Markt erhältlich und erfreut sich dank seines niedrigen Verkaufspreises von lediglich 199 US-Dollar überaus großer Beliebtheit. Nur wenige Tage nach dem Release des handlichen Tablets werden nun bereits Gerüchte laut, die besagen, dass der Branchenriese für das kommende Jahr 2012 zwei weitere Versionen des Kindle Fire veröffentlichen möchte, die sich vor allem in der Gerätegröße von dem momentan erhältlichen Modell abheben sollen.

Schenkt man dem Technik-Magazin DigiTimes Glauben, so plant Amazon für das kommende Jahr sowohl die Veröffentlichung eines Kindle Fire mit 8,9 Zoll-Bildschirm, als auch eine zusätzliche 10,1-Zoll Version. Die Displays beider Modelle würden somit um einige Zentimeter größer ausfallen, als das des bisher erhältlichen Tablets, dieses verfügt über eine Bildschirmgröße von lediglich sieben Zoll. Anders als beim momentan in Deutschland stark umworbenen Kindle handelt es sich beim Kindle Fire nicht um einen reinen E-Book-Reader. Der bisher nur in den USA erhältliche Nachfolger verfügt über ein farbiges Touchscreen-Display, eignet sich zum Surfen im Internet und zum Abrufen von E-Mail-Nachrichten und bietet seinem Anwender dank unzähligen installierbaren Spielen und Apps einen mehr als umfangreichen Unterhaltungsfaktor oder kann sogar genutzt werden um mobil auf die Agentursoftware der Arbeit zuzugreifen. Preislich betrachtet liegt das Amazon Tablet deutlich hinter den derzeitig erhältlichen Modellen, das iPad 2 aus dem Hause Apple kostet in seiner günstigsten Version (ohne 3G) beispielsweise rund 500 Euro.

Reich werden möchte Amazon mit seinem neuen Tablet-PC offenbar nicht. Ganz im Gegenteil: Wie das Marktforschungsunternehmen IHS erst kürzlich offenbarte, zahlt der Branchenriese bei seinem unschlagbar günstigen Verkaufspreis von lediglich 199 US-Dollar offenbar noch kräftig obendrauf. Laut Aussage der Experten betragen die Herstellungskosten für ein Kindle Fire offenbar rund 200 Dollar, unterm Strich würde dies eine Nullrechnung für Amazon bedeuten. Rechnen soll sich der Verkauf des Tablet-PC’s für das Unternehmen offenbar erst in naher Zukunft: Amazon setzt auf die zusätzlich erzielten Einnahmen durch Buch- und Filmtitel, die sich Besitzer eines Kindle Fire kostenpflichtig auf ihren Tablet-PC herunterladen können.

Ausstattungstechnisch kann der Kinde Fire momentan nicht mit den teureren Konkurrenzprodukten mithalten: Das Amazon Tablet verfügt weder über eine 3G-Schnittstelle für mobiles Internetsurfen (lediglich eine W-LAN-Schnittstelle ist integriert), auch eine eingebaute Kamera, ein Mikrofon oder großzügig ausgestatteten Speicherplatz sucht man beim Kindle Fire vergeblich. Durch die noch inoffizielle Ankündigung eines größeren 10,1-Zoll Displays (das iPad 2 kommt lediglich auf 9,7 Zoll) könnte Amazon das Feld im kommenden Jahr jedoch ganz neu aufrollen. Ob, wann und zu welchem Preis der neue Kindle Fire veröffentlicht wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch in den Sternen geschrieben.

Kategorie: Tablets

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Betreiber von diverseren Internetprojekten und hauptberuflich Steuerfachangestellter.

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1 Comment + Add Comment

  • Ich hab gehört, dass das nicht so toll sein soll und einige Features weniger besitzt als andere Konkurrenten zum gleichen Preis.

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