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2011
TouchPad von HP nicht zukunftsweisend
Seit Freitag dem 1.7.2011 ist der Tablet PC von HP, das TouchPad erhältlich. Preislich reiht er sich direkt neben das iPad 2 von Apple ein. Allerdings sind die Ergebnisse der ersten Tests eher ernüchternd. Berichtet wird vor allem, dass das neue Gerät den hohen Erwartungen nicht gerecht wird. Dennoch ist es kein schlechtes Produkt und kann durchaus in der oberen Klasse neben den Tabs von Google, Samsung und Apple mitspielen.
HP ist schon seit Langem der größte Hersteller von mobilen Computern. Diesen Ruf erlangte er vorrangig durch den Vertrieb von Notebooks. Doch mit den Tablets hat sich die Produktkategorie ausgedehnt und Apple holt langsam auf. Doch nun mischt HP auch in dieser Sparte mit und hofft mit seinem TouchPad wieder Boden wettzumachen. Der taiwanische Konzern Inventec schätzt, dass das neue Gerät durchaus erfolgreich sein wird. Erwartet werden Verkaufszahlen von über einer Million innerhalb dieses Jahres. Doch der Trend ist unverkennbar. Apple genießt einen regelrechten Erfolgsboom und sein zweiter Tablet PC ist für viele bereits der Inbegriff eines perfekten Geräts dieser Klasse. Daher erwarten Marktbeobachter zwar zunächst einen Aufschwung von HP. Allerdings wird das Unvermeidbare nur herausgezögert. Viele Experten gehen davon aus, dass bereits 2012 Apple den Platz als größter Hersteller mobiler Computer einnehmen wird.
Der neue Tablet erscheint durchaus attraktiv und elegant. Technisch gesehen gibt es allerdings einige Makel, durch welche das TouchPad vermutlich nur eine verhältnismäßig kleine Käuferschar begeistern wird. Positiv ist in jedem Fall die große Kompatibilität zu verschiedenen Diensten aus dem Kalender- und Messaging-Bereich. Dieser Faktor ist vor allem bei Apple ein großer Kritikpunkt. Das Unternehmen ist dafür bekannt, seine Kunden ausschließlich an die eigenen Produkte zu binden und nur wenig Spielraum für Konkurrenzunternehmen zu lassen.
Der größte Unterschied zwischen dem HP TouchPad und anderen Apple-Konkurrenz-Geräten ist, dass auf ein komplett eigenes Betriebssystem vertraut wird. WebOS bietet eine eigene Oberfläche und ist auch für die hohe Kompatibilität unterschiedlicher Programme verantwortlich. Doch wie alle Systeme in ihrer Anfangszeit bringt es den Nachteil, dass bislang nur wenig Apps existieren. Auch, wenn dies in den Testberichten negativ bewertet wird, sollte es kein Grund sein, vom Kauf abzusehen. Schließlich wird sich auch hier in Zukunft noch einiges tun. Ein ernsteres Problem ist, dass der Tablet PC keine Kamera auf der Heckseite besitzt. Weiterhin ist das Produkt verhältnismäßig dick und ermöglicht keine Aufnahmen in HD-Qualität. Diese Merkmale zählen bei der Konkurrenz bereits zur Standard-Ausstattung. Das Gerät gibt es bislang in zwei Ausführungen mit 16 oder 32 Gigabyte Speicher. Für den Kauf müssen 479 beziehungsweise 579 Euro investiert werden.
Quelle 1: http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2011/07/05/inventec-rechnet-mit-ueber-einer-million-verkaufter-hp-touchpads-in-2011/
Quelle 2: http://www.zdnet.de/magazin/41554637/touchpad-echte-konkurrenz-fuer-apple-und-google.htm
Kategorie: Tablets
Dieser Artikel wurde von:
Stanley Hinz veröffentlicht.
Betreiber von diverseren Internetprojekten und hauptberuflich Steuerfachangestellter.






