Jun
28
2011
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Was leistet das Playbook von Rim?

Rim, der Entwickler der Blackberry Smartphones, hat inzwischen seinen eigenen Tablet PC auf den Markt gebracht. Doch was leistet dieses Gerät eigentlich? Sicher ist, dass es sich um keine ernsthafte Konkurrenz für die jüngsten Modelle der führenden Hersteller handelt. Weder mit dem iPad 2 noch mit den neuen Samsung-Geräten kann das Gerät bezüglich der Leistung mithalten. Allerdings gibt es auch Sachen, die Rim bei seinem Tablet besser gemacht hat als die Konkurrenz. Dazu gehört eine robuste Bauweise, die sehr stabil wirkt. Außerdem ist das Betriebssystem neu und innovativ.

Das Playbook reiht sich neben namhaften Geräten wie dem ersten Galaxy Tab in die Riege der kleinen Tablet-PCs ein. Er besitzt eine Bildschirmdiagonale von 17,5 Zentimeter (7 Zoll) und eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel. Weiterhin ist das gesamte Gerät 19,5 Zentimeter breit und 13 Zentimeter hoch. Somit ist es in etwa halb so groß, wie das iPad. Im Vergleich zum zweiten Modell von Apple, ist das Rim-Gerät allerdings ein Zentimeter dicker.

Die Bauform des Produkts ist einer der positiven Aspekte, es ist schlank und eignet sich hervorragend für den Einsatz in der Bahn. Um das gesamte Display liegt ein dünner Metallrahmen und der restliche Korpus besteht aus robustem Kunststoff. Der Bildschirm bietet ein sehr helles Bild, welches in Farbdarstellung, Kontrast und Blickwinkel überzeugen kann. Viele Anschlüsse bietet der Tablet PC von Rim nicht. Zu ihnen zählt ein Micro-USB und -HMDI-Anschluss. Weiterhin gibt es auf der Unterseite die Kontakte für die Docking-Station. An der oberen Seite findet sich der Lautstärkeregler sowie ein 3,5-Millimeter-Ausgang für handelsübliche Kopfhörer. Wer über das mobile Internet surfen möchte, sollte sich das Playbook nicht anschaffen. Das Gerät gibt es lediglich in drei verschiedenen Speicher-Ausführungen, mit 16, 32 oder 64 Gigabyte. Weiterhin bieten alle Varianten WLAN und Bluetooth.

Das QNX-Betriebssystem arbeitet sehr schnell und bietet ein interessantes Design. Apps findet man innerhalb einer karusselartigen Darstellung wieder, wo schnell und leicht auf sie zugegriffen werden kann. Mangelhaft ist der Webbrowser, der ausschließlich über WLAN genutzt werden kann. Auf vielen Präsenzen mit Javascript gibt es Probleme. Unter anderem fehlen Navgationsspalten und das Bild wird im Hochformat sehr schlecht. Interessant ist die Anbindung an das Smartphone. Via Bluetooth kann das Playbook an ein Blackberry angeschlossen werden. Dadurch werden zusätzliche Funktionen freigeschaltet. Beispielsweise ist es dann möglich, die auf dem Smartphone befindlichen E-Mails zu lesen, den Kalender zu bearbeiten sowie die Kontakte zu verwalten. Die Daten werden stetig synchronisiert. Was zunächst positiv und interessant klingt, wird negativ, sobald die Verbindung getrennt wird. In diesem Fall stehen die Optionen nicht mehr zur Verfügung.

Quelle: http://www.faz.net/artikel/C31158/playbook-von-rim-zum-spielen-fuer-brombeeren-30438657.html

 

Kategorie: Tablets

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Betreiber von diverseren Internetprojekten und hauptberuflich Steuerfachangestellter.

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