Apr
4
2011
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Viewsonic Viewpad 10s soll Schmach wettmachen

Es ist nicht lange her, dass von Viewsonic das Viewpad 10 als revolutionärer Tablet PC vorgestellt wurde. Das Gerät bot die atemberaubende Eigenschaft, mit zwei Betriebssystemen ausgestattet zu sein. So konnten sich die Nutzer, je nachdem, was sie vorhatten zu tun, entweder für Windows oder Android entscheiden. In den Tests schlug dieses Gerät jedoch eher schlecht als recht ab. Keines der Betriebssysteme kann sein volles Potenzial entfalten und es wirkte als hätte der Hersteller die Leistung ebenfalls zweigeteilt. Um diesen eher mäßigen Erfolg nun auszugleichen, wurde nun das Viewpad 10s angekündigt. Dieses wird ausschließlich mit einem Android-System ausgestattet, um diversen Problemen vorzubeugen.

Dadurch kann der Hersteller auch das volle Potenzial seines Geräts ausschöpfen. Er verzichtete auf einen lauten Lüfter, den Windows wegen des größeren Ressourcenbedarfs benötigte und stattete das Modell nun auch nicht mit dem veralteten Android 1.6, sondern verwendete stattdessen Version 2.2. Natürlich wäre es noch besser gewesen, auf die nächste Version 3.0 zu warten, die als erstes Android vollkommen auf die Leistung der Tablets zugeschnitten ist. Doch scheinbar fehlte Viewsonic dafür die Geduld und dafür erscheint das Gerät auch sehr viel früher. Außerdem nahm er dafür die Anstrengung auf sich und stattete sein neues Modell mit einem angepassten Flash-Player aus.

Das Viewpad 10s besitzt außerdem einen angenehm schnellen Grafikchip aus den Werkschmieden NVIDIAS. Dieser schafft auch die problemlose und flüssige Wiedergabe von Filmen in Full-HD-Auflösung. Diese wird zwar von dem eigenen Display, mit 1024 x 600 Punkten nicht unterstützt, beziehungsweise wird automatisch kleiner und ist dadurch leichter abzuspielen. Wird der Tablet PC jedoch über HDMI-Kabel mit einem großen Flachbild-Fernseher verbunden, so bleibt die Qualität der Wiedergabe noch immer hervorragend. Das Gerät besitzt keinen eigenen Flash-Speicher, stattdessen ist im Lieferumfang eine MicroSD-Karte enthalten, die bis zu 16 Gigabyte fasst.

Da der offizielle Android-Appstore von Google bisher nicht direkt zugänglich ist, hat der Hersteller den AndroidPIT-Appstore integriert. Dieser besitzt zwar einige Makel, wie die falsche Angabe der App-Anzahl in einer Kategorie, ist jedoch besser als gar kein Store. Alternativ können die Programme jedoch auch über eine beliebige externe Quelle installiert werden. Interessant ist außerdem die Prozessorleistung. Hier folgt der Hersteller dem aktuellen Stand der Technik und verbaut den Tegra 250 von NVIDIA. Dieser besitzt zwei 1-Gigahertz-Kerne.

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Kategorie: Tablets

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Betreiber von diverseren Internetprojekten und hauptberuflich Steuerfachangestellter.

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