9
2010
OnLive streamt Windows auf das Apple iPad
Es gibt ja so einige Apps im AppStore, die eine Art Fernwartung des Windows-Desktips erlauben. Beispiele dafür sind z.B. Teamviewer oder AirDisplay. Doch bei diesen Anwendungen gibt es immer dasselbe Problem: Meistens muss man vielen Scrollen und schieben und oft ist alles ziemlich träge. Diese Nachteile sind für mich immer ein Grund gewesen, keine längere Zeit am iPad auf den Windows-Rechner im Arbeitszimmer zuzugreifen.
Diese Nachteile versucht nun das Unternehmen OnLive zu beseitigen. Manchen von euch wird der Name eventuell ein Begriff sein, denn schon Anfang des Jahres rückten sie mit einem Cloud-basierten Service in die Schlagzeilen. Nun will das Unternehmen aus den USA Windows auf das Apple iPad streamen. Scheinbar soll das ganze über eine Streaming-App realisiert werden, die den Windows-Desktop auf das iPad bringt.
Eigentlich hört sich das schon alles ziemlich vielversprechend an, besonders weil ich zumindest einen ruckelfreien und schnelen Stream erwarte, der das Benutzererlebnis deutlich verbessern könnte. Auf einem Event von All Things Digital zeigte das Unternehmen OnLive verschiedene Programme. Eines davon bringt zum Beispiel den Internet Explorer auf das iPad und sorgt so dafür, dass man Flash-Inhalte oder Silverlight-Videos auf dem iPad problemlos sehen kann. Die andere Frage ist wiederum, ob man Flash überhaupt auf dem iPad braucht und da fängt schon wieder die Grundsatzdiskussion über Flash an. Ist es wirklich sinnvoll, eine für den PC entwickelte Wiedergabemögilchkeit auf mobile Geräte zu bekommen? Ich zumindest habe noch kein Smartphone oder Tablet gesehen, dass das ordentlich hinbekommen hat. Deshalb finde ich die Überlegung von Apple, Flash nicht auf dem iPad freizuschalten, auch recht gut, denn später beschweren sich nur wieder Kunden, denen die Geschwindigkeit nicht gefällt.
Doch nicht nur auf Apple-Geräte sondern auch das {articleid-a144109}Galaxy{/articleid-a144109} Tab bekommt etwas von OnLive zu sehen. Dort soll mithilfe einer App die 3D-Render-Apps Maya und Autodesk funktionieren, genauso wie Quicktime. Also ich finde die Idee im Ansatz recht gut, aber gleichzeitig weiß ich auch nicht, ob man es wirklich braucht. Der Service wird ja auch nicht kostenlos sein, sondern einige Dollar kosten. Zusätzlich wird der Streaming-Dienst nur in den USA und Kanada funktioneren, wenn man nahe genug an einem Daten-Center der Firma ist.
via netbooknews.com








Ich finds eigentlich sehr gut
und das Onlive nur in der USA und in Kanada erhältlich ist ist nicht die ganze warheit http://www.youtube.com/watch?v=ameT0dCMhWo