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2010
Keine Tablet-Edition von Windows 7 geplant
Rich Reynolds, General Manager für Windows Commercial bei Microsoft, hat anlässlich der heute in Berlin gestarteten TechEd Europe 2010 im Gerpäch mit WinFuture erklärt, dass keine spezielle Tablet-Version von Windows 7 geplant sei. Stattdessen wolle man vermehrt mit Hardware-Partnern zusammenarbeiten, um mit ihnen individuelle Touch-Oberflächen zu entwickeln. Eine einheitliche Tablet-Benutzeroberfläche von Microsoft wird es definitiv nicht geben.
Ein weiterer Grund für die zurückhaltende Haltung Microsofts ist wohl, dass laut dem Manager mit der zurzeit verfügbaren Hardware noch keine wirklich brauchbaren Tablets mit Windows 7 möglich sind. Erst mit der für März 2011 erwarteten Intel Atom “Oak Trail” Plattform sei eine höhere Akkulaufzeit bei ähnlicher Leistung möglich.
Außerdem ging Reynolds in dem Interview auf Microsofts Zielgruppe im Bereich der Tablets ein. Demnach wolle man nicht nur Privatkunden ansprechen, sondern auch Lösungen für Unternehmen bieten. Damit unterscheidet sich Microsoft ganz klar von reinen Consumer-Produkten wie dem iPad. Nur mit Windows 7 könne man den Business-Kunden die gewünschte maximale Kompatibilität und Flexibilität bieten, sagte Reynolds.
Ich persönlich finde es fragwürdig, ob Microsoft damit den richtigen Weg geht. Für den Privatkunden-Bereich will man zwar den Hardware-Partnern anbieten, in enger Kooperation mit Microsoft eine zusätzliche Touch-Optimierung von Windows 7 zu entwickeln. Aber ich denke, dass die Hersteller dann lieber auf ein ohnehin schon touch-optimiertes Betriebssystem wie Android zurückgreifen werden.
Was meint ihr?
Quelle: WinFuture








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