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2010
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Dreifach hält besser – Archos stellt drei neue Tablets mit Android 2.2 “Froyo” vor

Ok, ich muss zugeben, eigentlich ist die Überschrift gelogen. Denn der Elektronik-Hersteller Archos hat neben drei Tablets auch noch zwei Geräte mit 2.8 und 3,2 Zoll Touchscreen vorgestellt. Auch wenn diese anscheinend unter der Bezeichnung Tablet laufen, sind sie eher Smartphones oder PMP’s. Die drei Tablets sind das Archos 43, das Archos 70 und das Archos 101.

Die Ziffern geben natürlich die Displaygröße an. Also, ihr seht, wir haben hier von 4.3″ bis 10″ alles mit dabei. Zwar sind die Tablets von den Daten unterschiedlich, doch drei Specs sind bei allen Produkten zufinden: Sie funkten alle mit WiFi in’s Internet, verwenden als Betriebssystem Android 2.2 “Froyo” und verfügen über einen Beschleunigungssensor. Letzteres ist vorallem bei Spielen und Apps wichtig.

So, fangen wir mal mit dem Archos 43 an. Der Touchscreen ist mit 4.3″ eigentlich noch etwas zu klein für ein Tablet, denn auch Smartphones wie das HD2 von HTC verwenden die selbe Größe. Leider ist der Display resistiv, was natürlich nicht unbedingt ein Vorteil gegenüber dem iPad ist. Den nötigen Speed verschafft ein 1GHz starker ARM Cortex A8 Prozessor. Der ist damit gleich schnell wie der des iPad, dürfte aber dennoch nicht so viel Leistung bringen. Das liegt an der fehlenden Optimierung für Android, denn Apple hat ihren A4-Chip extra für iOS verbessert. Weitere Leistungsmerkmale sind 8 GB Speicher, eine HD-Kamera sowie ein HDMI-Anschluss. Der Archos 43 ist ab Mitte Oktober für $200 erhältlich. Stimmt die Qualität, könnte es ein ernstzunehmender Konkurrent zum iPod Touch werden, finde ich.

Etwas größer wie der Archos 43 und damit auch eher in die Tablet-Sparte zu zählen ist der Archos 70. Er wird über einen 7 Zoll großen Touchscreen bedient, der zum Glück wieder kapazitiv ist. So werden Eingaben schneller angenommen und auch Multitouch wird möglich. Weitere Leistungsmerkmale sind 8 oder 250 GB Speicher und eine Webcam für Videotelefonie. Unglücklicherweise wurde auf einen SIM-Slot verzichtet, deshalb muss man auch auf WiFi zurückgreifen. Die 8GB-Version ist ab Mitte Oktober für 275 Dollar erhältlich. Für mehr Speicher zahlt man auch mehr, denn die 250GB-Variante kostet $345.

Das größte Modell, das Archos anzubieten hat, ist der Archos 101 mit einem 10 Zoll großen Touchscreen. Er ist wieder kapazitiv und bietet so oben genannte Vorteile. WiFi ist natürlich wieder dabei, genauso wie eine Webcam für Videoanrufe. Ich persönlich lege auf letzteres keinen großen Wert, aber möglicherweise gibt es ja Leute, die während des Telefonierens jemanden auch sehen wollen. Genauso wie beim Archos 43 und 70 kommt der 1GHz starke Cortex A8 Prozessor zum Einsatz. Für die 8 GB-Version müsst ihr 300 Euro hinblättern, die 16 GB Version kostet 350€. Beide sind ab Mitte Oktober verfügbar.

Achso, es gibt auch noch zwei Sachen, die wieder alle drei Tablets haben: Einen Ständer zum Aufstellen und einen microSD-Kartenslot für die Erweiterung des Speichers. Wie auch Marcus von mobiFlip meint, sind sicherlich nicht alle Geräte auf dem aktuellsten Stand. Trotzdem finde ich den Preis ok und wenn dazu noch die Verarbeitung stimmt, ist’s fast perfekt. Aber eben nur fast, denn der Market fehlt wie bei vielen anderen Tablets auch.

IFA-Info: Archos zeigt seine Tablets auf der IFA in Halle 15.1, Stand 113.

Was haltet ihr von den Archos-Tablets?

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Kategorie: Android // Tablets

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