Jul
31
2010
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Augen Gentouch Android-Tablet bei Engadget im Test – Sind es die $150 wert? [Video]

Erst vor kurzem habe ich über das Augen Gentouch Tablet mit Android berichtet. Es ist bei der amerikanischen Einzelhandelskette Kmart für $150 erhältlich. Ob es sich wirklich lohnt, das Geld auszugeben, wollte Engadget.com herausfinden und kaufte sich kurzerhand das Tablet, um es zu testen. Neben dem Test gibt’s aber auch ein Hands-On-Video und jede Menge Bilder.

Hardware

Das Tablet ist größtenteils aus schwarzem Plastik. Für $150 kann man zwar keine top Verarbeitungsqualität fordern, doch wir müssen schon sagen, dass sich der Archos 7 Home Tablet für $199 viel robuster angefühlt hat und auch ein bisschen dünner war. Trotzdem ist das Gentouch Tablet zufriedenstellend leicht und man kann es gut halten, um eine Website anzuschauen oder ein E-Book zu lesen. Der 7 Zoll große Touchscreen ist die ideale Größe, um das Gerät mit einer Hand zu halten. Wir ihr auch in der Galerie sehen werdet ist im Lieferumfang ein Case aus künstlichem Leder mit dabei – möglicherweise um das günstige Aussehen zu verstecken. Um das Tablet herum befindet sich ein micro-USB-Port, ein 2.5mm Klinkenanschluss und ein microSD-Kartenslot. Augen teilte uns mit, dass man passende Köpfhörer oder einen Adapter bekommt, wenn man zu support@augenus.com mailt. Gute Sache!

Touchscreen

Für den Preis haben wir nicht mehr erwartet, als das was verbaut wurde. Der 7 Zoll Touchscreen ist resistiv und hat eine geringe Auflösung von 800 x 480 Pixel. Doch benutzt man das Teil erstmal, dann ist es gar nicht so schlimm wie zuvor befürchtet.  Man muss ziemlich hart drücken, um  Eingaben zu machen, doch ein Stylus kommt oben am Tablet zum Vorschein. Wir haben uns eigentlich dafür entschieden, den Stylus zu benutzen, doch ein Fingernagel sollte es auch tun. Egal mit welcher Methode, resistiv ist halt resistiv. Wir ihr möglicherweise schon auf den Bildern gesehen habt gibt es einen kleinen Abstand zwischen dem Touchscreen-Glas und dem eigentlichen Display. Zudem gibt’s kein Accelerometer oder Software, um die Ausrichtung des Touchscreens automatisch anzupassen. Hier wird nicht um den heißen Brei herumgeredet: Der Screen ist billig, aber so ist das ganze Tablet.

Performance / Android-Benutzererlebnis

Das Gentouch 78 läuft zur Zeit mit Android 2.1, wobei ein Update auf 2.2 “Froyo” von Augen möglicherweise kommen könnte. Beim ersten Anschalten war ein Live-Wallpaper als Hintergrund gesetzt und es befanden sich viele Shortcuts auf dem Homescreen: Browser, YouTube, iReader, Market, Skype und zahlreiche andere. Ist man ein Android-User, dann füllt man sich eigentlich ziemlich daheim. Folgendes im Original-Text.

However, we cannot tell you how badly we wish there was a home and back button on the front of the device — there are a few cheap, very clicky buttons on the back, but it’s incredibly annoying to guess what each one does when you’re looking at the screen.

Die gute Nachricht ist, dass das Gentouch Tablet lang nicht so langsam ist wie manch anderes Tablet, doch eine wirkliche Rakete ist es auch nicht. Wie man im Video sehen kann wackelt das Applikations Panel nur so über den Touchscreen, das Scrollen ist etwas verzögert und das Öffnen einer App dauert ein paar Sekunden. Zwar kann das Tablet zum Beispiel YouTube-Videos abspielen und im Internet surfen, doch so richtig schnell geht das alles nicht. Mit an Bord sind 2 GB interner Speicher, doch mithilfe des microSD-Kartenslots kann man auf bis zu 16GB Speicher erweitern.

Apps / Zugang zum Android Market

Ja, das Tablet kommt mit dem Google Market, doch wie wir es bereits vom Smartbook her kennen, können Apps nicht installiert werden. Augen sagte uns, ein Update würde den Zugang ermöglichen. Zudem fügten sie hinzu, dass sie auch mit Google über den Zugang zum Market reden werden. (Wir können uns nicht vorstellen, dass Google so glücklich ist, dass das Unternehmen die Tablets mit vorinstalliertem Market vertreibt) Sowohl Gmail als auch Youtube sind beide auf dem Gerät vorinstalliert und wir hatten keine Probleme mit einem von beiden. Skype hingegen funktioniert überhaupt nicht. Wir werden uns über’s Wochenende bemühen, ein paar .apks auf’s Tablet zu bringen, also haltet die Augen offen. Augen sagte, die Updates für den Store würden auf deren Support-Seite erscheinen.

Wir werden in Zukunft das Gentouch Tablet noch eingehender testen, doch schon jetzt ist klar, dass der Tablet-PC kein High-End-Produkt ist. Sucht ihr aber nach einem iPad-Ersatz für einen Bruchteil des Geldes, könnte das Gentouch 78 für euch interessant sein.

Hier könnt ihr euch das Video anschauen, wer wirklich alle Bilder sehen will, hier geht’s zur Engadget Galerie.

[via]

Kategorie: Android // Tablets

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